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Kfz-Kennzeichen: kleines Kennzeichen

Allgemeine Informationen

Nicht selten wird bei der Zulassung eines Fahrzeuges der Wunsch nach einem verkleinerten Kennzeichen (sogenanntes "US - Kennzeichen" oder Leichtkraftradkennzeichen) geäußert. Derartige Kennzeichen können nur durch eine Ausnahmegenehmigung zugeteilt werden.

Grundvoraussetzung für die Erteilung einer derartigen Ausnahmegenehmigung ist, dass das Fahrzeug lediglich über eine Anbringungsstelle für das Kennzeichen verfügt, die zu gering bemessen ist, um ein „Normkennzeichen“ anbringen zu können. Aber auch darüber hinaus sind noch weitere Kriterien zu berücksichtigen.

Bitte informieren Sie sich anhand der folgenden Hinweise vor Zulassung des Fahrzeuges, ob Ihr Fahrzeug diese Kriterien erfüllt.

 

Prüfen Sie anhand der Zulassungsdokumente, oder des Gutachtens nach § 21 StVZO, die Eintragungen zur technischen Beschreibung hinsichtlich der Kennzeichengröße. Diese können Sie finden:

  • in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) in Feld 22
  • im Gutachten nach § 21 StVZO in Feld 22 oder im Feld „Bemerkungen“

Die Eintragung „Platz für hinteres Kennzeichen xxx mm X xxx mm“ ist nur ein Zustandsbericht und reicht für die Zuteilung von kurzen Kennzeichen nicht aus.

Die Eintragung muss so, oder so ähnlich lauten:

„Ausnahmegenehmigung am (Datum) von (Behörde) Aktenzeichen ( ) gem. § 47 FZV von der Vorschrift des § 10 FZV erteilt: verkleinertes Kennzeichen gem. Anlage 4 Abschnitt 1 Nr. 1 c zulässig.

und

Sie verfügen (zusätzlich) über eine schriftliche Ausnahmegenehmigung in Form eines Bescheides, aus der die Übertragbarkeit der Ausnahmegenehmigung auf einen anderen Zulassungsbezirk hervorgeht. Bitte legen Sie diesen Bescheid bei der Zulassung des Fahrzeuges vor.

Sollte in Ihrem Fahrzeugdokument kein wie oben beschriebener Eintrag vorhanden sein, oder Sie verfügen nicht über einen entsprechenden schriftlichen Bescheid einer Behörde ohne Beschränkung auf den Zulassungsbezirk, muss wie folgt vorgegangen werden:

  • Das Fahrzeug ist bei der Zulassung vorzuführen
  • Die Zulassungsbehörde prüft anhand des Fahrzeuges die Größe der Anbringungsstelle für das Kennzeichen hinten
  • Sie teilt Ihnen eine „kurze“ Erkennungsnummer ggfs. in so genannter „Engschrift“ zu, damit das Kennzeichen an der von der „Norm“ abweichenden Anbringungsstelle angebracht werden kann.
  • Überschreitet trotz der „kurzen“ Kombination die Größe des Kennzeichens die Größe der Anbringungsstelle, ist eine Umrüstung des Fahrzeuges notwendig. Dies allerdings nur, sofern die Umrüstung technisch und mit vertretbaren Aufwand möglich ist. (Bei der Beurteilung des vertretbaren Aufwandes werden Kosten bis ca. 5 % des Zeit- / Wiederbeschaffungswertes als zumutbar angesehen.)
  • In Zweifelsfällen ist eine Begutachtung durch einen a.a.P.o.S. notwendig.

weitere Anmerkungen:

Wurde durch Änderungen am Fahrzeug die Anbringung des regulär großen Kennzeichens unmöglich, so steht das einer Ausnahmegenehmigung stets entgegen.

Bei Oldtimern, welche eine weitest gehende Darstellung des Originalzustandes des Fahrzeugs gewährleisten sollen, kann unter Vorlage des Gutachtens nach § 23 StVZO auf die Umrüstung des Fahrzeuges verzichtet werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis und bei der kreisfreien Stadt, in dem/der Sie Ihren Wohnsitz haben.

Dabei ist der Hauptwohnsitz entsprechend dem Personalausweis entscheidend. Bei juristischen Personen ist dies der Sitz der Hauptniederlassung oder der Sitz der Zweigniederlassung.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Bestätigung durch eine amtlich anerkannte sachverständige Person, dass die Anbringung normaler Kennzeichen wegen der baulichen Beschaffenheit entweder technisch nicht möglich ist oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert

Welche Gebühren fallen an?

Neben den "normalen" Zulassungsgebühren wird für die Ausnahmegenehmigung eine zusätzliche Gebühr i.H.v. 30,00€ erhoben.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es sind keine Fristen zu beachten.


Ansprechpartner/in beim Landkreis Osterholz
Sachgebiet ZulassungsstelleStandort anzeigen
StraßenverkehrsamtOsterholzer Straße 23
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 930-2001
Telefax: 04791 930-2099
E-Mail: Homepage: htt­ps://ww­w.­land­kreis-os­ter­holz.­de/­zu­las­sung

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